


Botrytis, auch bekannt als Knospenfäule oder Grauschimmel, ist eine sehr häufige Krankheit im Cannabisanbau.
Was ist Botrytis?
Botrytis cinerea, auch bekannt als Grauschimmel oder Knospenfäule, ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit und die häufigste luftfeuchtebedingte Krankheit bei Cannabispflanzen. Es handelt sich um einen Pilzerreger, der eine Vielzahl von Kulturpflanzen, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Basilikum und Rosen, befällt – natürlich auch Cannabisknospen.
Cannabis ist hochgradig feuchtigkeitsempfindlich
Der Anbau von Cannabis in einem geschlossenen Raum erfordert eine stark regulierte Umgebung. Ohne angemessene Klimasteuerung wird der Raum extrem feucht. Dies liegt daran, dass Pflanzen ständig Wasser verdunsten.
Ohne Regulierung der Luftfeuchte sammelt sich der Wasserdampf in der Luft, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit ansteigt. Sobald die Luft gesättigt ist, wird der Taupunkt erreicht, und das Wasser beginnt zu kondensieren. Das Auftreten von Wasser ist die häufigste Ursache für Botrytisausbrüche.
Wenn es um Cannabis geht, ist die Gefahr viel größer. Die dichten Knospen bilden eine perfekte Falle für die Luftfeuchte. Eingeschlossener Wasserdampf sammelt sich an und kann schließlich im Inneren der Knospe kondensieren, wodurch sich dort Botrytis entwickelt, wo sie am schädlichsten ist. Auch der Rest der Pflanze ist anfällig für Schimmel, aber die Knospen sind am stärksten gefährdet.
Unnötig zu sagen, dass verschimmeltes Cannabis nicht für den Konsum geeignet ist. Es entspricht auch nicht den gesetzlichen Vorschriften für den Vertrieb oder die Weiterverarbeitung, weder für medizinische noch für Entspannungszwecke.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Knospenfäule in allen Phasen der Cannabisproduktion eine Gefahr darstellt. Dies gilt auch für Prozesse nach der Ernte, wie Trocknung, Reifung und sogar nach der Verpackung.
Bestimmung von Botrytis
Botrytis ist ein Pilz, der sich an allen Pflanzenteilen außer den Wurzeln entwickeln kann – an Blättern, Stängeln, Blüten und Früchten.
Botrytis-Infektionen erkennt man an grauen, staubigen Sporen, die ein samtiges Aussehen haben. Das Gewebe, auf dem sich der Grauschimmel entwickelt, wird dunkel und manchmal weich, da die Zellen der Pflanze absterben.
Das größte Problem bei der Bestimmug von Botrytis ist, dass der Pilz bereits in die Pflanze eingedrungen ist, sobald er sichtbar wird. Zu diesem Zeitpunkt ist es extrem schwierig, Botrytis zu behandeln.
Sobald sich die Knospenfäule entwickelt, beginnt sie außerdem Sporen freizusetzen und weitere Pflanzen zu infizieren. Das macht die Knospenfäule sehr gefährlich, besonders in Growräumen mit hoher Pflanzendichte.
Vorbeugung gegen Botrytis bei Cannabis
Eine nachträgliche Behandlung von Botrytis ist nahezu unmöglich und im großflächigen Anbau nicht durchführbar. Der beste Weg, Botrytis-Ausbrüche zu vermeiden, ist die Vorbeugung der Entwicklung und nicht die Behandlung infizierter Pflanzen.
Es gibt zwar viele Möglichkeiten, die Knospenfäule zu verhindern, aber die beste und zuverlässigste Methode ist die Regulierung der Luftfeuchtigkeit und die Verhinderung von Kondenswasser.
Um sich entwickeln zu können, benötigt Botrytis Wasser. Neben der vorsichtigen Bewässerung geht es bei der Vermeidung von Wasser vor allem um die Kontrolle der Luftfeuchte. Wenn die relative Luftfeuchtigkeit selbst auf einer kleinen Fläche 100 % erreicht, kann sich Botrytis entwickeln. Ein kleiner Ausbruch kann sich schnell zu einer großflächigen Infektion des gesamten Raums entwickeln.
Die Aufrechterhaltung einer günstigen relativen Luftfeuchtigkeit von 60–80% trägt dazu bei, dass sich kein Kondenswasser bildet.
Es ist auch wichtig, ein gleichmäßiges Klima zu erhalten. Wie bereits erwähnt, kann ein kleiner lokaler Ausbruch zu weiteren Infektionen führen, weshalb die Aufrechterhaltung eines einheitlichen Klimas von entscheidender Bedeutung ist.
Verwendung von DryGair zur Verhinderung von Botrytis bei Cannabis
Die Regulierung der Luftfeuchtigkeit in Cannabis-Gewächshäusern und -Growräumen ist die wichtigste Methode zur Vermeidung von Botrytis. Daher ist die Entfeuchtung der einzige sichere Weg, um Botrytis-Ausbrüche zu reduzieren oder sogar zu verhindern.
DryGair wurde speziell für diesen Zweck entwickelt. DryGair bietet einen effizienten, leistungsstarken Wasserentzug mit einer großen Reichweite, die für den kommerziellen Cannabisanbau geeignet ist und Botrytis verhindert.
Die Verwendung von DryGair beim Cannabisanbau hat mehrere zusätzliche Vorteile:
- Auffangen und Verwenden des entzogegen Wassers
- Energieeinsparung im Vergleich zu HVAC oder Heizung und Lüftung
- Patentiertes Luftzirkulationssystem für gleichmäßiges Klima
- Schneller ROI



