Marihuana-Anbau in Kalifornien – Cannabis / Hanf / CBD

Vor 4 Jahren wurde im Bundesstaat Kalifornien eine wichtige Entscheidung getroffen. Die Entscheidung, die strafrechtlichen Sanktionen für den Konsum von Marihuana abzuschaffen, hatte eine rasche Wirkung und förderte den kommerziellen Cannabisanbau.

Alle, die behaupteten, die Legalisierung würde zu einem Anstieg des Konsums unter Jugendlichen führen, lagen falsch. Nach der Freigabe des Marihuana-Anbaus in Kalifornien wurde ein deutlicher Rückgang der Kriminalitätsrate festgestellt, die Regierung hat die Steuereinnahmen erhöht, was zur Stabilisierung der Wirtschaft des Staates beigetragen hat, es werden mehr Mittel in die Forschung investiert und die Polizei muss sich nicht mehr mit kleineren Problemen befassen. Anstelle des erwarteten Szenarios steigender Kriminalitätsraten zeigte sich eine bessere Realität: Die Legalisierung der Droge führte zu einer Verringerung der Zahl der verhafteten Jugendlichen, die andernfalls ein Strafregister „erhalten“ hätten, ohne dass ihnen Gerechtigkeit widerfahren wäre.

Wo kann man in Kalifornien Marihuana anbauen?

Kalifornien ist in Bezirke mit unterschiedlichen Regelungen unterteilt. Im Nordwesten Kaliforniens gibt es einen Bezirk namens „Humboldt“, der als einer der größten Anbauer von Marihuana gilt. Zwei weitere Bezirke in Kalifornien, die Marihuana anbauen, sind Trinity und Mendocino, deren Wirtschaft größtenteils auf dem Anbau und Verkauf der Pflanze beruht. In diesen Gebieten kann man viele Farmen finden, die hochwertiges Cannabis anbieten. Die Bewohner respektieren ihren Beruf und sind stolz auf ihre Produkte.

Meilensteine der Cannabis-Legalisierung in Kalifornien

Im Jahr 1996 kam es in Kalifornien zu einer großen Veränderung. Damals machten die Behörden Kalifornien zum ersten Bundesstaat der USA, der die Verwendung von medizinischem Marihuana für Menschen, die es benötigen, genehmigte. Seitdem verzeichnet die Marihuana-Industrie in der westlichen Welt ein stetiges Wachstum. Die Cannabiskonsumenten können viele seiner Produkte wie Rauchen, essbare Produkte, Cannabisöl usw. genießen. Infolge der Legalisierung steigt die Zahl der Cannabisanbauer stetig an.

Der Verfall der Marihuana-Preise

Da der Beruf des Cannabisanbauers wettbewerbsfähiger geworden ist, müssen die Anbauer ihre Kosten aufgrund des erwarteten Rückgangs der Cannabispreise senken. Neben der Senkung des Preises wird auch die Qualität des Produkts ständig verbessert. Bis 1996 erfolgte die Verbreitung von Marihuana hauptsächlich durch Drogenkartelle, die ein relativ minderwertiges Produkt anboten, aber mit der Legalisierung verlangten die Kunden mehr und qualitativ bessere Produkte. Heutzutage bietet Kalifornien eine große Menge an hochwertigen Cannabissorten zu einem erschwinglichen Preis.

Leicht anbaubares Marihuana

Die Einwohner von Humboldt bauen seit den 60er Jahren Marihuana an, einer Zeit, in der viele Hippies auf der Suche nach der Pflanze umherzogen. Das Klima in dieser Region ist für den Cannabisanbau geeignet, so dass die Bewohner die Pflanze selbst anbauen können.

Ähnlich dem Trend in den gesamten USA verbessern sich die wachsenden Einrichtungen in Kalifornien und nutzen fortschrittliche Technologien, um den Bedarf an größeren kommerziellen Einrichtungen zu decken. Gewächshäuser werden vor allem deshalb immer häufiger, weil sie energieeffizienter bewirtschaftet werden können und die Vorteile des Außenklimas nutzen.

Die DryGair-Lösung wird in Cannabis-Gewächshäusern eingesetzt und ermöglicht es dem Züchter, Energie und Kosten zu sparen und gleichzeitig den Ertrag zu steigern.

Der Himmel für Raucher?

Gewiss! In einigen Regionen Kaliforniens, z. B. in Oakland, können Kunden in Coffeeshops frei rauchen, wenn sie die erforderliche Lizenz haben. Außerdem gibt es eine spezielle Universität für die Wissenschaft des Cannabis, in der die Studenten lernen, wie man medizinisches Marihuana anbaut und wie man den Anbau zu einem profitablen Geschäft macht. Es gibt noch viele andere Geschäfte, die mit Cannabis zu tun haben: ein Museum, das der Marihuanapflanze gewidmet ist, Verkostungstouren für anspruchsvolle Verbraucher, Gefängnisse, die zu Gewächshäusern umfunktioniert wurden, Nonnen und Prominente, die Cannabis anbauen und verkaufen.

Zusammenfassung

Da das Bundesgesetz den Gesetzen der Bundesstaaten übergeordnet ist, steht Marihuana in den USA immer noch an erster Stelle auf der Liste der gefährlichen Drogen (neben Heroin und LSD), was den Prozess der medizinischen Forschung unterbricht und zu finanziellen Problemen führt. Dieses Thema stellt eine Herausforderung für das föderale System dar, das sich mit der steigenden Nachfrage nach Cannabis in der gesamten Bevölkerung auseinandersetzen muss. Obwohl das Bundesgesetz den Anbau, den Besitz und den Verkauf von Cannabis verbietet, scheint eine Änderung kurz bevorzustehen, denn eine Volksbefragung ergab, dass mehr als 60 % der Amerikaner die Legalisierung unterstützen. Wir können davon ausgehen, dass Cannabis in naher Zukunft nicht nur in Kalifornien, sondern in den gesamten USA von der Spitze der Liste der gefährlichen Drogen verschwinden wird.